OneNote - Vergleich mit anderen Notizsystemen (3/3)

Liebe Leser und Leserinnen,

wie versprochen kommt heute der dritte und letzte Beitrag zum Thema Microsoft OneNote, das digitale Notizbuch: Der Vergleich mit anderen Notizsystemen.

Wenn Sie gar nicht wissen, von was wir hier eigentlich sprechen, wenn wir OneNote benutzen, sollten sie zunächst den ersten Artikel dieser Reihe lesen.
Sollten Sie lesen wollen, welche Anwendungsbeispiele wir für Sie zusammengetragen haben, können Sie auch beim zweiten Teil einsteigen.

Kommen wir nun zum Vergleich zu anderen Notizsystemen. Hierfür haben wir uns sowohl für ein zweites digitales Notizbuch entschieden als auch für einen einfachen, physischen Notizblock.

1. Vergleich OneNote und Evernote

Darstellung und Aufbau

Evernote ist ebenso ein Notizsystem wie OneNote, sieht aber anders aus und auch der Aufbau unterscheidet sich.
Farblich ist Evernote eher einfach in weißen, grauen und schwarzen Tönen gehalten, wohingegen bei OneNote jeder Abschnitt anders farblich gestaltet werden kann.
Im Aufbau unterscheiden sich die beiden Systeme darin, dass OneNote eher hierarchisch aufbaut ist und in unterschiedliche Abschnitte und Seiten aufgeteilt werden kann. Es ähnelt also eher einem Notizbuch.

In Evernote dahingegen kann man Notizen in einem Notizbuch sammeln, eine Sortierung findet aber nicht statt. Dies kann für Nutzer, die es gewöhnt sind mit OneNote zu arbeiten, am Anfang sehr unübersichtlich wirken. Durch die Schlagwortsuche in Evernote können aber auch hier alle Notizen wieder gefunden werden.

Versionen

Im Gegensatz zu OneNote gibt es Evernote in unterschiedlichen Versionen. Die Basisversion ist zunächst kostenfrei, allerdings verfügt sie nicht über alle Funktionen, über die die kostenpflichtigen Premiumversionen verfügen. Die Plus Version ist für knapp 30 € im Jahr zu haben und kann im Gegensatz zur Basisversion mit allen Endgeräten (nicht nur mit zwei) synchronisiert werden, bietet einen Support Service und man kann zusätzlich auch offline auf die Notizbücher zugreifen.

Die teuerste Version ist für 60 € im Jahr zu kaufen und wird vor allem für Unternehmen angeboten. Zusätzlich zu den Basis- und Premiumfunktionen gibt es in dieser Version wesentlich mehr Speicherplatz und PDF Dateien können in den Notizbüchern bearbeitet werden. Zudem wird ein Kundensupport per Livechat angeboten.
OneNote ist dagegen in der Version 2013 komplett kostenfrei und ohne Einschränkungen nutzbar.

Endgeräte

Sowohl OneNote als auch Evernote sind als Desktopversion für den Rechner als auch als App für mobile Endgeräte verfügbar. Bei der Benutzung synchronisieren sich beide Notizbücher und sind bei Internetverbindung auf dem aktuellen Stand.
Wie bereits geschrieben, limitiert Evernote das aber in der Basisversion, hier können nur bis zu zwei Endgeräte synchronisiert werden.

Fazit

Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Im Endeffekt kommt es nur darauf an, wie Sie sich und ihr Team gerne organisieren möchten. OneNote ist vielleicht eher für jene gemacht, die sehr viel Wert auf die Gestaltung und Sortierung ihrer Notizen legen. Evernote eher für diejenigen, die viele Dateien einheitlich unterbringen möchten.

2. Vergleich OneNote und Notizblock

Im zweiten Teil möchten wir OneNote gerne mit einem herkömmlichen Notizblock vergleichen, denn oftmals wird dieser (zumindest zum Teil) von OneNote abgelöst.

Notizen teilen

Im Gegensatz zu einem normalen Notizbuch können die Notizen mit OneNote einfach mit Kollegen oder der Familie geteilt werden. Durch eine Internetverbindung sind alle Notizbücher immer auf dem aktuellsten Stand. Mit einem herkömmlichen Block gestaltet sich dies schwierig. Man müsste die Blätter weitergeben oder einscannen und per E-Mail verschicken.

Notizen sortieren und kategorisieren

Durch den beschriebenen Aufbau von OneNote können Notizen mit wenigen Klicks sortiert und kategorisiert werden. Noitzen auf einem Blatt müssen, um gut sortiert zu werden, in einem Ordner abgeheftet werden, was auch wieder Platz in Anspruch nimmt. Meist landen die Notizen erst in einem Ablagefach bevor sie ordentlich einsortiert werden.
Zudem kann in OneNote das Geschriebene einfach und schnell verschoben oder kopiert werden. Auch das ist auf einem Blatt Papier sehr viel zeitaufwändiger.

Notizen können schnell erfasst und gefunden werden

Auf welchem Zettel haben Sie nun das Protokoll Ihres letzten Meetings aufgeschrieben? Die Suche wird wahrscheinlich schwierig, wenn sie täglich mehrere Meetings führen und wenig Zeit für Ablage haben.
Bei OneNote wissen sie genau, wo Sie die Inhalte reinschreiben und durch die Suchfuntkion finden Sie diese auch besser wieder.

Wenn man nicht viel mit Rechnern arbeitet

Wahrscheinlich kommt das zur jetzigen Zeit eher selten vor, aber wenn sie wenig am Rechner arbeiten, ist OneNote vielleicht nicht die richtige Lösung für Sie. OneNote ist zwar von der Handhabung leicht, aber mit einem Block werden Sie besser zurecht kommen. Trotzdem hoffen wir, Ihnen einen Einblick in die Vorteile des digitalen Notizbuches gegeben zu haben.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei Ihrer Organisation und hoffen, wir konnten Ihnen helfen.

Ihr Team von New Horizons